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Ablösungsprozess
Die Spielgruppe ist für Ihr Kind vielleicht der erste Schritt in fremde Obhut und kann mit Unsicherheiten, Ängsten und Erwartungen verbunden sein (auch für Eltern). Wir helfen bei diesem Lösungsprozess, indem wir Ihnen und Ihrem Kind Zeit lassen. Bei Schwierigkeiten werden wir zusammen sicher einen Weg finden.
Wichtig: halten Sie sich an Abmachungen, verabschieden Sie sich immer von Ihrem Kind und sagen Sie ihm, dass Sie wiederkommen.
Absenzen
Wir sind froh, wenn Sie allfällige Abwesenheiten Ihres Kindes (Krankheit, Ferien, etc.) den Gruppenleiterinnen melden. Verpasste Stunden können nicht nachgeholt werden.
Allergien / Krankheiten
Informieren Sie uns, wenn Ihr Kind an einer Krankheit leidet oder allergisch auf Nahrungsmittel, Insektenstiche etc. reagiert. Benötigte Notfallmedikamente werden von den Spielgruppenleiterinnen entgegengenommen.
Anliegen / Unstimmigkeiten / Feedback
Ein offener Umgang ist uns wichtig. Bitte wenden Sie sich direkt an uns, wir nehmen uns gerne Zeit Ihr Anliegen zu besprechen. Weil vor oder nach dem Spielgruppen-Morgen nicht viel Zeit dafür zur Verfügung steht, können Sie uns ebenfalls gerne telefonisch kontaktieren.
Auch Feedbacks helfen uns Sachen zu überdenken und eventuelle Änderungen vorzunehmen.
Beginn und Abschied
Rituale helfen dem Kind Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen. Besonders das Anfangs- und Schlussritual ist uns wichtig. Besten Dank, dass Sie Ihr Kind pünktlich zur Spielgruppe bringen.
Ersatzkleider / Windeln
Beim Spielgruppeneintritt sind viele Kinder in der Übergangsphase zum „Trocken werden“. Bitte geben Sie bei Bedarf genügend Ersatzkleider und allenfalls Windeln im Rucksäckli mit.
Ferien und freie Tage
Die Spielgruppenferien richten sich nach dem Schulferienplan der Gemeinde Niederwil.
Finken
Geschlossene Finken sind am besten geeignet. Diese können in der Spielgruppe deponiert werden.
Geburtstage
Wir feiern den Geburtstag Ihres Kindes während der Znüni-Pause. Wer möchte, darf gerne einen Znüni mitbringen (zur Feier des Tages kann es gerne was Süsses sein :o)
Grenzen
Wir geben den Kindern grossen Freiraum mit wenigen, aber klaren Grenzen.
Handarbeit von Kinderhänden
Wenn kleine Kinder werken, tun sie dies anders als Erwachsene. Selber schaffen, experimentieren und ausprobieren schafft Selbstvertrauen. Die Erfahrung etwas alleine herzustellen ist wichtig – der Prozess zählt, nicht das Endprodukt.
Kleider
In der Spielgruppe wird gebastelt, gemalt, gekleistert, geleimt… Wir wollen herumtollen und Spass haben. Kinder bitte in Kleidern schicken, welche schmutzig werden dürfen.
Ausserdem spielen wir oft draussen. Bitte ziehen Sie Ihr Kind dementsprechend an (Kleidung, Schuhe, Kopfbedeckung etc. dem Wetter anpassen).
Noch ein Tipp zur Winterbekleidung. Damit das Spielen drinnen und draussen auch in der eiskalten Winterzeit Spass macht, bewährt es sich, den Kindern mehrere Lagen Kleider anzuziehen (Zwiebel-Look). Wir heizen in unseren Spielwagen, jedoch bleibt die Temperatur an sehr kalten Tagen eher kühl. Optimal ist es unter dem Skianzug eine Strumpfhose (oder falls vorhanden Thermounterwäsche) und eine Hose sowie über dem Pullover noch ein Faserpelz/Jäckli und eine Winterjacke. So kann je nach dem eine Schicht an- oder ausgezogen werden. Die Schuhe und Handschuhe sollten wasserundurchlässig sein.
Konflikte
Konflikte unter Kindern gehören zum Spielgruppen-Alltag. Wir geben den Kindern die Gelegenheit, eine Konfliktsituation selber zu lösen. Wir bleiben im Hintergrund und beobachten, greifen aber ein, wenn es nötig ist.
„Nämele“
Gut sichtbar angeschriebene Jacken, Regensachen, Finken etc. erleichtert uns das Zuordnen sehr beim Anziehen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Notfallglobuli
Bei kleineren Verletzungen verabreichen wir (Einverständnis der Eltern vorausgesetzt) den Kindern, wenn nötig Notfallkügeli von Dr. Bach.
Selbständigkeit
Wir ermutigen die Kinder ihr Vorhaben selbständig auszuführen u.a. beim An- und Ausziehen ihrer Jacken, Regensachen, Schuhe, Finken etc. Falls Ihr Kind die Regenhose verkehrt um anzieht, die Kappe schief auf dem Kopf sitzt oder es „Bananenfüsse“ hat, werden wir es nicht korrigieren, denn das Kind hat es alleine geschafft und darf stolz darauf sein.
Versicherungen
Durch die Spielgruppe sind die Kinder nicht versichert. Unfall – und Haftpflichtversicherung ist Sache der Eltern.
Vertretung
Bei Krankheit/Unfall einer Spielgruppenleiterin (oder deren eigenen Kinder) wird wenn möglich eine Vertretung organisiert.
Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.
Znüni
Besten Dank, dass Sie Ihrem Kind ein gesundes Znüni mitgeben (also keine Süssigkeiten oder Süssgetränke). Am besten eignet sich Wasser oder ungesüssten Tee in einer verschliessbaren Trinkflasche.
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